Herr Bumsfallera

Grüß Gott, ich heiße Tommi, Tommi Ficker. Ich habe einen kleinen Schwanz und mache trotzdem meinem Namen alle Ehre. Als ich noch ein winziger Knirps war, kümmerte mich die Größe meines besten Stückes herzlich wenig. In der Badewanne spielte ich gerne damit U-Boot. Meine Mutter hatte immer Angst, ihr einziger Sprössling könnte beim Baden ertrinken. Aus diesem Grund ließ sie nur so viel Wasser in die Wanne, dass es gerade mal meine wurstigen Klein-Jungen-Beine bedeckte. Eines Tages passierte es: Das Zipfelchen, das meine Mutter „Pipimatz“ nannte, versteifte sich zum allerersten Mal und ragte wie das Rohr eines U-Boots aus dem Badewasser. In dem Moment war mein Quietsche-Entchen für mich gestorben. Klein-Tommi legte seine Fingerchen lieber um sein Pipimätzchen und rubbelte es so lange, bis die Frau Mama ihn auf frischer Tat ertappte und ihm mit puterrotem Kopf eine scheuerte.
„So was macht man nicht, Tommi!“, schimpfte sie. „Du solltest dich was schämen!“
Ich kreischte und heulte aus Leibeskräften, während meine Mutter mir unsanft Nacken und Rücken schrubbte. Aus heutiger Sicht möge man ihr diese Ohrfeige verzeihen. Es waren die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts, meine Eltern hatten den Zweiten Weltkrieg als Kinder miterlebt und Sexualität galt als absolutes Tabu-Thema bei uns im erzkonservativen Bayern. Der Vorfall ereignete sich noch vor der Veröffentlichung der Aufklärungsfilme von Oswalt Kolle, vor den 68ern und dem gesellschaftlichen Schrei nach freier Liebe. Aber erkläre das mal jemand einem Vierjährigen, der noch nicht wusste, dass ihm unzählige weitere mütterliche Schläge ins Gesicht prasseln würden! Ich musste also vorsichtig sein mit dem U-Boot-Spiel. Es durfte erstens nicht zu lange dauern und hatte zweitens vorbei zu sein, bevor meine dominante Alte zwecks Wasch-Prozedur zurück ins Badezimmer stolzierte. Wie praktisch, dass Klein-Tommi auch abends unter der Bettdecke und auf dem Klo spielen konnte! Ich spielte bei jeder möglichen Gelegenheit mit meinem Schwanz und fühlte mich dabei wie ein kleiner Gott. Zwischendrin misshandelte mich das miese Muttertier und rieb mir immer wieder ihren legendären Satz unter die Nase: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist?“
Wenn ich groß bin, würde ich ihr zeigen, wer ich bin, schwor ich mir.

So vergingen die Jahre, ich wuchs und in mir regte sich langsam der Wunsch nach einem Mädchen. In den Schulstunden träumte ich von einem blonden, blauäugigen Engel mit vollen Lippen und einem strammen Gesäß. Ich träumte auch noch, als Klassen-King Michael nach dem Sportunterricht alle Jungen in der Umkleide zur Schwanz-Beschau zusammentrommelte. Er hatte wohl aus dem Nähkästchen seiner Mutter ein Zentimeter-Maß stibitzt und prahlte: „Meiner ist 21 Zentimeter lang! Na, wer von euch Schlaffis kann das toppen?“
Niemand nennt Tommi Ficker einen Schlaffi, weder mit 14 oder 15 noch mit … Na ja, vergessen wir das! Michaels große Klappe sorgte dafür, dass sich die schönsten Mädels der Schule um ihn rissen, doch nach einem Blick in meine eigene Hose fiel es mir schwer, ihm die 21 Zentimeter zu glauben. Also stellte ich mich der Herausforderung und reihte mich ein in die johlende Jungen-Schar. Bevor Michael bei mir Maß nahm, wichste ich aus Leibeskräften, damit das Ding richtig stand. Es bringt ja nichts, einen eingefahrenen Schwanz zu messen! Ich schloss kurz die Augen und ließ es geschehen. Das Sprichwort lautet: Was uns nicht tötet, das macht uns stärker. An jenem Tag hatte ich es bitter nötig, für den Rest meines Lebens Stärke zu entwickeln, denn meine 9,2 Zentimeter verbreiteten sich an der Schule wie ein Lauffeuer. Tommi heißt mit Nachnamen Ficker und hat den kleinsten Schwanz der Klasse. Als ich am nächsten Morgen in den Unterricht trottete, steckten die Mädchen die Köpfe zusammen, tuschelten und kicherten. Wenn sie mir auf dem Schulhof oder auf dem Nachhauseweg begegneten, lachten sie mich aus, aber keine sprach noch ein Wort mit mir. Am liebsten hätte ich zu Hause in mein Kissen geflennt. Jungen weinen nicht, sagte mein Vater immer. Anstelle von Tränen ließ ich deshalb meinen persönlichen Stolz walten und mein goldblondes Haar lang wachsen. In den 70er Jahren war es total angesagt, als Junge ein bisschen femininer auszusehen. Ich fing an, Schlaghosen und bunt gemusterte Hemden zu tragen. Außerdem spielte ich bis zu meinem 18. Lebensjahr Fußball und hatte bald einen drahtigen, durchtrainierten Körper. Scheiß auf mein Babyface und den kleinen Schwanz, dachte ich nach jedem Torschuss.

Am 21. Mai 1978 verlor ich endlich meine Unschuld. Ich war 16 und sie 27. Sie hieß Erika und arbeitete im Sekretariat meines Fußballvereins. Bei Heimspielen saß sie immer auf der Tribüne, beobachtete meinen Kampf um den Ball und feuerte mich an: „Tommi, fick sie alle!“
Nach einem wichtigen Match, in dem ich wie üblich das alles entscheidende Tor geschossen hatte, verpasste sie mir einen leichten Klaps auf den Hintern und hauchte: „Perfekt, Tommi! Komm doch heute Abend um acht ins Vereinsbüro. Der Champagner ist schon kalt gestellt.“
Dank der nymphomanen, großbusigen Erika fühlte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben animiert, eine Parfümerie zu betreten und die tollsten Herrendüfte der Welt auszuprobieren. Wer schwanztechnisch nicht mit Größe prahlen kann, muss wenigstens mit einem verführerischen Duft punkten. 70 Mark meines Taschengeldes investierte ich in ein Parfum von Paco Rabanne, das in Erikas Nase offene Türen aufstieß. Sie schmolz in meinen Armen dahin, ließ sich die viel zu üppigen Titten entblößen und stöhnte nach drei Gläsern Discounter-Schampus: „Fick mich, Tommi!“
Der Grad meines Muffensausens lässt sich nur schwer beschreiben. Diese geile Brünette, nach der sich die ganze Mannschaft die Finger leckte, hatte tierischen Bock, ausgerechnet mit Tommi Ficker zu vögeln! Mit ihren langen, dunkelrot lackierten Fingernägeln fummelte sie so lange an meinem Hosenstall herum, bis der Weg zu meiner Unterhose geebnet war. Ich schenkte ihr noch einmal Champagner nach. Das tue ich bis heute, damit die Frauen nicht gleich merken, dass der Inhalt meiner Hose Stoff für so manche Slapstick-Komödie hergibt.
Erika hatte wahrscheinlich noch Champagner-Geschmack auf den Lippen, als sie mit ihrem rot bemalten Blasmund meinen Schwanz umschloss und gierig an ihm saugte. Einen riesigen Vorteil hat meine schwänzliche Winzigkeit seit diesem allerersten Mal: Die Frauen blasen mich Deep Throat, ohne dabei würgen zu müssen. Erika erwies sich als Weltmeisterin im Blasen. Sie brachte mich Jüngling so in Ekstase, dass ich nicht merkte, wie sie irgendwann ihren Mund gegen ihre feuchte Muschi austauschte und auf mir ritt. In einem sehr körperlichen Geistesblitz wurde mir klar, dass der Name Ficker in meinem Fall Programm ist. Ich wollte ficken, den Frauen bis zum ersten Vogelzwitschern beweisen, dass ein geiler Fick nicht von der Schwanzlänge abhängt. Bis zum 29. November 1978 erlaubte mir Erika, es ihr zu zeigen. An dem Tag gab sie mir den Laufpass für einen 30-Jährigen, den sie ungefähr zwei Jahre später heiratete. Kein Wunder, ich sah im Gesicht aus wie 13 oder 14!
„Sei nicht traurig, Tommi. Dein kleiner Schwanz ist bestimmt nicht der Grund für unsere Trennung. Du bist mir als Partner einfach zu jung“, beteuerte sie und verabschiedete sich mit einem Kuss auf die Wange. Sie ließ mich im strömenden Regen vor dem Vereinsgebäude stehen und hörte nicht mehr, wie ich ihr hinterher flehte: „Ich werde doch in einem Monat 17! Ich liebe dich, Erika!!!“

Damals glaubte ich noch an das gefühlsduselige Geschwafel von Liebe …